Projekte
Streetart Wettbewerb der STAWAG
Bewohnerinnen der WABe Akazia Wohngruppen hatten den Streetart-Wettbewerb 2018 der STAWAG gewonnen. Ihr Entwurf rief zu einem achtsamen Umgang mit der Natur auf und machte auf das Aussterben der Honigbienen aufmerksam. Mit viel kreativer Energie ergriffen sie die Chance. Sie gestalteten mit Unterstützung der Padagogin Susanne Batteux und des Bühnenbildners Tobias Flemming die Trafostation auf der Erzbergerallee 56.
Die Mädchen nutzten dazu Schablonen und Graffiti Spraydosen: „Das Sprayen ist wirklich am coolsten, auch wenn man danach ein bisschen benebelt ist von den Dämpfen!". So entstand auf der Gebäudefront eine geheimnisvolle Bienenkönigin mit einer Zauberblüte in der Hand. Modell stand eine Bewohnerin der Wohngruppe für geflüchtete Mädchen und junge Frauen. Die Längsseite zeigt fleißige Honigbienen bei ihrem Tagwerk. Auf der Hinterseite erzählen honiggetränkte Wabenmuster von sozialer Struktur und nährender Gemeinschaft.
Nicht zuletzt ein großes Anliegen der WABe Akazia gGmbH. Es ist schön zu sehen, dass das Projekt noch nach 6 Jahren unversehrt geblieben ist. Danke für den Respekt, den die Sprayer*innen Aachens dem Werk zeigen.
Kalenderprojekt 2024/2025
Das geheimnisvolle Thema Zeit nahmen wir uns in diesem Jahr für unser Kalenderprojekt vor. Und wir nahmen uns die Zeit dafür. Die Assoziationen waren vielfältig:
Jahreszeiten, Altersphasen, Bahnhof, Uhren, Post, Friedhöfe....
Und da die Zeit einer Reise gleicht, flogen wir auf unserer Fotorecherche aus und besuchten nahe und ferne Ziele: Kornelimünster, Brüssel, Oostende.
Das Medium der Fotografie fordert zum Verweilen, zum Beobachten auf... zum Gegenwärtigen. Ein „Foto machen" stellt sich dem unaufhaltsamen Bildstrom der digitalen Netzwerke entgegen. Im Moment des Abdrucks des Auslösers halten wir die Zeit an und frieren einen Moment scheinbar für die Ewigkeit ein. So erlebten die Jugendlichen Selbstwirksamkeit im Handeln und einen künstlerischen Flow, der die Zeit vergessen lässt und ein Erfolgserlebnis in der Erinnerung verankert.
Herzlichen Dank an die Mitstreiterinnen der Kalender-Werkstatt für ihr Engagement, ihre Phantasie und natürlich ihre Zeit. Und natürlich ein großes Dankeschön an Susanne Batteux für die Organisation, Durchführung und Begleitung des Projektes.